Gerätearbeit

  • Das gehen über Wippen ...
  • ... gehört auch dazu

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Das regelmäßige Gerätetraining findet in einer Halle statt. So können wir, unabhängig vom Wetter, das ganze Jahr üben.

Die Gerätearbeit unterstützt die Koordinationsfähigkeit des Hundes. Die Bewältigung von wackligen und teils offenen oder steilen Untergründen lernt der Hund am besten im frühesten Alter, da sich die Koordinationsfähigkeit im Gehirn im ersten Jahr entwickelt und dann abgeschlossen ist. Später kann es dem Hund nur noch antrainiert werden, eine steile Leiter zu besteigen oder über eine wacklige Bohle zu gehen. Der Hund hat in den Hinterläufen keinen Tastsinn und muss es lernen, seine Hinterläufe auf schmale Sprossen zu setzen und nicht ins Leere zu treten. Es gibt natürlich auch Naturtalente, denen die Gerätearbeit im Blut liegt und denen es gar nicht genug wackeln kann. Genauso gibt es Hunde, die die Geräte zwar erlernen, aber nie ein besonderer Artist darauf werden.

Außerdem fördert das Gerätetraining die Kommunikation zwischen Hundeführer und Hund, was die Führigkeit verbessert und auch dem Hund eine hohe Konzentration abfordert. Der Gehorsam ist eine weitere Voraussetzung für eine erfolgreiche Gerätearbeit.

Unsere Geräte bestehen aus einer Wippe, einer Fassbrücke (Bohle auf zwei Fässern), einer waagerechten Feuerwehrholzleiter, einer steilen Holzleiter, einem Tunnel und aus einem Gerüst auf zwei Ebenen mit Bohlen und Leitern. Auch unangenehme Untergründe können geübt werden.

Beim Eignungstest muss der Hund z. B. unangenehme Untergründe bewältigen und über einen Steg laufen.

Bei der Trümmerausbildung sind die Geräte prüfungsrelevant.

Wir nutzen die Geräte für Vorführungen und Öffentlichkeitsarbeit.