Interesse an der Ausbildung?

  • Keine Angst vor Feuer und Rauchentwicklung
  • Laufen über ungewohntes Material
  • Spielen mit fremden Personen
  • Getragen werden von fremden Personen
  • Auch die Unterordnung gehört zur Ausbildung eines Rettungshundes

Flächensuche » Mantrailing » Grätearbeit »

Das Mitwirken in einer Rettungshundestaffel ist ein zeitaufwändiges Hobby und auf ehrenamtlicher Basis. Es erfordert einige Zeit in der Woche wie auch am Wochenende. Auch die Familie muss dahinter stehen (Gäste und Helfer sind gerne willkommen!).

Wie überall im Katastrophenschutz ist Engagement und vor allem Teamgeist sehr wichtig, denn jeder muss sich auf jeden verlassen können. Wir trainieren nicht nur ein- bis zweimal die Woche auf den Geräten und im Wald, sondern auch Vorführungen und andere Öffentlichkeitsarbeit, Prüfungen, theoretische Ausbildung, privates Gehorsamkeitstraining, Einsätze usw. erfordern viel Zeit.

Körperliche Gesundheit und psychische Belastbarkeit für Hundeführer und Hund sind natürlich weitere Voraussetzungen für die Mitarbeit in der Staffel.

Der Hund sollte bereit sein, für sein Lieblingsleckerchen oder –spielzeug fast alles zu tun und sozial verträglich sein. Er sollte eine gesunde Neugier gegenüber Menschen und fremden Dingen an den Tag legen. Um die Eignung als Rettungshund zu erkennen, muss sich jeder Hund in einem Eignungstest überprüfen lassen.

Der Hund kann schon im Welpenalter mit der Ausbildung anfangen. Das Höchstalter beträgt max. vier Jahre. Er sollte haftpflichtversichert und geimpft sein. Am besten eignen sich mittelgroße Hunde. Sie sollten lauffreudig, ausdauernd und beweglich im Gelände sein.

Die Ausbildung dauert in der Regel zwei bis drei Jahre.

Auch Helfer ohne Hund sind bei uns willkommen. Bei Vorführungen, im Training (z. B. als Versteckopfer) und in Einsätzen sind Helfer unverzichtbar. Die Ausbildung unterscheidet sich im Grunde nicht von der eines Hundeführers. Nachfolgend in Kurzform, was Hundeführer und Hund lernen müssen, um einmal ein erfolgreiches Rettungshundeteam zu werden:

Hundeführer

  • Erste-Hilfe-Kurs mit anschließendem Lehrgang zum Sanitätshelfer (Einsatzsanitäter oder Rettungshelfer)
  • BOS-Funklehrgang
  • Einsatztaktik Fläche
  • Karten- und Kompasskunde
  • Erste-Hilfe am Hund
  • Kynologie (Verhalten des Hundes) usw.

Hund

  • Gehorsamkeit (Unterordnung, ähnlich Begleithundeprüfung)
  • Gewandtheit (Gerätearbeit)
  • Erlernen der Anzeige (am Opfer)
  • Sucharbeit in der Fläche

Eignungstest

Treffen alle Eigenschaften auf Sie und Ihren Hund zu wird ein Eignungstest von neutralen Prüfern durchgeführt. Dann kann die Ausbildung beginnen.

Prüfung

Nach erfolgreicher Ausbildung legt das Team Hundeführer und Hund die Rettungshundeprüfung nach der gemeinsamen Prüfungsordnung der anerkannten Hilfsorganisationen (GemPPO) ab. Diese erfolgt dann immer nach 18 Monaten erneut. Erst nach bestandener Prüfung kann das geprüfte Rettungshundeteam (der Hund erhält eine Prüfplakette) in den Einsatz gehen.